Stiefel mit Keilabsatz trägt man bereits seit einigen Jahren und sie kommen auch nicht aus der Mode. Der Keilabsatz ist nicht wirklich ein separater Absatz wie bei anderen Schuhen – er ist eine fortlaufende Erhöhung des hinteren Teils des Schuhes, die fließend verläuft. Somit ist der Fuß von dem Ballen bis zur Ferse erhöht, je nachdem, wie viele cm der Absatz hat. In vielen Fällen haben Stiefel mit Keilabsatz vorne noch eine Erhöhung – ein sogenanntes Plateau – was die Trägerin zusätzlich größer erscheinen lässt. Die Mode des Keilabsatzes war bereits in den Fünfzigern und auch in den Siebzigern sehr angesagt und gilt als Retro-Style. Dadurch, dass die Form sehr bequem ist und einen höheren Tragekomfort bei gleichzeitiger Erhöhung bietet, ist diese Form des Schuhes eine sehr beliebte Variante bei Frauen und findet in vielen Schuhkästen der Welt ein Zuhause.
Den Keilabsatz gibt es als Kombination sowohl für Pumps als auch für Stiefel – es sind keine Grenzen gesetzt. Als besonders hervorgehoben gilt die Holzoptik bei Keilabsätzen, doch auch die Verarbeitung von Kork erfreut sich größter Beliebtheit. Oft wird auch auf Naturfarben gesetzt und diese Schuhe werden mit “Öko” in vielen Fällen verbunden. Ganz nach dem Motto “Back to Nature” werden nur originale Stoffe aus der Natur zur Produktion verwendet. So ist beispielsweise eine Sandale aus Leinen eine perfekte Kombination mit einem Kork-Keilabsatz. Auch im Sommer findet man bei den Sandalen und im Bereich der Sandaletten diese bequeme Ausführung und muss deshalb auch in den warmen Monaten des Jahres nicht darauf verzichten.
Der Keilabsatz setzt sich immer mehr mit den verrücktesten Farben durch und ist auf vielen Laufstegen zu bewundern und nach wie vor ein must have, wenn man als trendig und modisch gelten möchte. Auch in den kommerziellen Schuhläden sind diese Art Schuhe zahlreich vertreten und bieten sich oft als Schnäppchen an. Vor allem muss man sich mit einem Keilabsatz-Schuh keine Gedanken machen, ob man trotz Tragekomfort sexy aussieht, denn das verlängerte Bein kommt herrlich zur Geltung, während man keine Angst vor Knöchelbrüchen durch plötzliches Umknicken haben muss. Die Zeiten von Pfennig-Absätzen scheinen vorübergehend vorbei zu sein, vor allem, wenn man sich an den Meinungen der meisten Frauen orientiert. Bei Keilabsatz-Schuhen gibt es dieselben Höhen an cm wie bei normalen High Heels – mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass man dies beim Gehen nicht büßen muss. Der Keil, welcher die Ferse mit dem Ballen auf eine sichere Art und Weise verbindet, sorgt für gute Stabilität.